CERES-PREIS 2026:
Holt Wolfgang Löser aus Niederhollabrunn den Titel „Landwirt des Jahres“?
Der Energielandwirt aus Niederhollabrunn zählt zu den drei Finalisten in der Kategorie Energie. Die Siegerinnen und Sieger werden am 21. Oktober 2026 in Berlin ausgezeichnet.
MÜNCHEN/NIEDERHOLLABRUNN, 9. JUNI 2026 – Das Rennen um den beliebten Titel „Landwirtin oder Landwirt des Jahres 2026“ geht in die entscheidende Phase. Insgesamt 21 landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum haben sich für das Finale des CERES AWARD qualifiziert – darunter auch Wolfgang Löser aus Niederhollabrunn (Niederösterreich) , der in der Kategorie Energie antritt.
Aktuell besuchen die Jurorinnen und Juroren die Nominierten , um sich vor Ort ein Bild von den Landwirtinnen und Landwirten zu machen. Nach den Hofbesuchen entscheidet die Jury, wer die einzelnen Kategorien gewinnt. Alle Kategoriesieger haben auch die Chance auf den Titel „Landwirtin oder Landwirt des Jahres 2026“. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober 2026 im KOSMOS in Berlin statt.
Mit Energieautarkie zum Titel?
Wolfgang Löser aus Niederhollabrunn zählt zu den drei Finalisten in der Kategorie Energie. Der 71-jährige Landwirt gehört zu den Energie-Pionieren in Österreich und arbeitet seit Jahrzehnten daran, seinen Betrieb unabhängig von fossilen Energien zu führen. Mit Pflanzenöl, Windkraft, Sonnenstrom, Batteriespeicher und einem eigenen Energiemanagement betreibt er Traktoren, Fahrzeuge sowie Betriebs- und Wohngebäude. Der Hof erzeugt mittlerweile mehr Energie, als er selbst verbraucht. Seine Erfahrungen mit dem energieautarken Bauernhof gibt Löser regelmäßig weiter – unter anderem in der Öffentlichkeitsarbeit und in einem eigenen Buch.
Sieben Kategorien und ein Sonderpreis
Der CERES AWARD wird von agrarheute , dem führenden Fachmedium der deutschen Landwirtschaft aus dem dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, verliehen. Ausgezeichnet werden Landwirtinnen und Landwirte, die besten wirtschaftlichen Ergebnisse gleichzeitig unter Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur erzielen. Der Preis wird in den sieben Kategorien Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein und Unternehmerin vergeben. Einer der Kategoriesieger erhält außerdem die höchste Auszeichnung als Landwirtin oder Landwirt des Jahres. 2026 wird außerdem erstmals der Sonderpreis der Initiative Tierwohl vergeben.
Das Gesamtpreisgeld des CERES AWARD 2026 beträgt 29.500 Euro . Die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro; Die Siegerinnen und Sieger der sieben Kategorien werden jeweils mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Der neue Sonderpreis der Initiative Tierwohl ist mit 2.500 Euro dotiert.
Hinweis an Journalistinnen und Journalisten: Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, bei dem Betriebsbesuch der Jury dabei zu sein. Melden Sie sich dazu gerne bei Vier D. Digitalagentur für das Land eG (Kontakt siehe unten), die die Pressearbeit zu den Jurybesuchen koordiniert.
Hier die Finalistinnen und Finalisten für den CERES AWARD 2026 – in sieben Kategorien mit jeweiligem Kategoriepartner:
Energie (Kategoriepartner: R+V Versicherung)
– Daniel Königs aus Neuss (Nordrhein-Westfalen)
– Franz Xaver Kirchmaier aus Chieming (Bayern)
– Wolfgang Löser aus Niederhollabrunn (Österreich)
Hintergrund zum CERES AWARD
Allgemein: Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 20.000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro . Bewerben können sich Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Europa unabhängig von der Betriebsgröße ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Die Arbeitssprache des CERES AWARD ist deutsch.
Namenspatin: Namenspatin für den CERES AWARD ist Ceres, die römische Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit, des Wachsens und Gedeihens. Diese Namenspatenschaft drückt aus, dass – egal wie Landwirte heute ihre Betriebe ausrichten – die Grundlage für ihre Arbeit der Boden ist und sein Empfang im Mittelpunkt verantwortungsvoller Bewirtschaftung steht.
Initiator: Initiator des CERES AWARD ist agrarheute , einer der führenden überregionalen Fachtitel für Landwirte im deutschsprachigen Raum aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag.
Ideelle Partner: Agentur für Erneuerbare Energien, Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Bundesverband Rind und Schwein eV (BRS), Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher LandFrauenverband (dlv), Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) sowie der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG).
Partner/Sponsoren: Landwirtschaftliche Rentenbank (Hauptsponsor), BASF SE (Kategoriepartner Junglandwirt/in), New Holland (Kategoriepartner Ackerbau), QS Qualität und Sicherheit GmbH (Kategoriepartner Unternehmerin), R+V Versicherung (Kategoriepartner Energie), smaXtec (Kategoriepartner Rind), Big Dutchman (Kategoriepartner Geflügel), Topigs Norsvin (Kategoriepartner Schwein) und Initiative Tierwohl (Sonderpartner).
Medienpartner: die schweizerische BauernZeitung sowie die BauernZeitung Österreich.
Schirmherr: DBV-Präsident Joachim Rukwied.